Neu! Kölner Institut für Achtsamkeit

Im Mai habe ich mit zwei Kolleginnen das Kölner Institut für Achtsamkeit gegründet.

Das Kölner Institut für Achtsamkeit ist neu! Wir wollen Achtsamkeit in den Alltag bringen – und zwar so, wie es für Sie persönlich passt. Das heißt, wir bieten unterschiedliche Formate für unterschiedliche Bedürfnisse. Uns ist es wichtig, dass Achtsamkeit tatsächlich gelebt wird und sowohl im Privatleben wie im Beruf ihren Raum für Entfaltung und Entwicklung findet. Deshalb arbeiten wir mit Methoden, die im Alltag leicht umsetzbar und integrierbar sind, Methoden von denen man sagen kann: „Ja, das kriege ich hin!“ Wir verknüpfen das Achtsamkeitstraining mit den Themen, die für Sie relevant sind: Achtsamkeit im Alltag – Achtsamkeit im Job – Achtsame Mitarbeiterführung – Achtsamkeit in der Kommunikation – Achtsamkeit zur Gesunderhaltung und Burnoutprophylaxe.

Bedarfsgerechte Formate bedeuten für uns aber nicht „Achtsamkeit light“ oder „Achtsamkeit to go“. Im Mittelpunkt steht für uns, dass Achtsamkeit ihre Wirkung zeigen kann. Und das geht nicht mal eben im Vorübergehen, sondern braucht die Bereitschaft, die Verantwortung für die eigene Entwicklung zu übernehmen, sich intensiv und immer wieder zu bemühen und Achtsamkeit tatsächlich zu üben.

Auf die Qualität unserer Arbeit können Sie dabei sich verlassen. Wir sind MBSR-Lehrer, Trainer und Coaches mit einem fundierten Hintergrund aus der Psychologie, der Meditation, dem Gesundheitswesen und der Wirtschaft.

Wir, das sind Mo Spitza, Sabine Fries und Sabine Keßel. Wir haben uns im März 2016 zusammengeschlossen, um das Kölner Institut für Achtsamkeit in Köln-Neuehrenfeld zu gründen. Wir verbinden hier unsere verschiedenen Persönlichkeiten und Fähigkeiten, um etwas zu schaffen, was man nur als Team schaffen kann: Achtsamkeit in all seinen Facetten für unterschiedlichste Menschen lebbar zu machen.

Dazu nehmen wir auch gerne noch weitere Expertise mit an Bord. Wir arbeiten mit Kooperationspartnern, die unsere Themen ergänzen und erweitern. Sei es in Richtung Körperarbeit, Achtsamkeit mit Kindern und Jugendlichen oder in medizinischen Themenbereichen.

Wir wollen achtsam wachsen und uns entwickeln! Machen Sie mit :)

MBSR Online-Kurs von mir auf evidero.de

Ein bewusstes Leben bedeutet vor allem, achtsam zu sein. Doch wie lässt sich Achtsamkeit und Geistesgegenwart sinnvoll in den Alltag integrieren, um mit den Belastungen des Alltags besser umzugehen?

Für evidero habe ich erstmals online ein 8-wöchiges MBSR Programm zum Thema “Achtsamkeit im Alltag üben” entwickelt. Darin stelle ich  jede Woche, über insgesamt 8 Wochen, eine Übungseinheit für je 7 Tage zur Verfügung. Begleitend hat evidero ein adäquates Yogaprogramm zusammengestellt, welches zu MBSR passt und für jeden umsetzbar ist. Damit können Sie das Konzept und die Methoden von MBSR im Alltag zu testen.

Alle Übungen sind kurz und somit leicht in den Alltag integrierbar. Alle Anleitungen gibt es entweder als Text oder als Audio-Datei auf evidero http://www.evidero.de/gelassenheit-durch-mbsr-erhalten

Viel Spaß damit!

 

Mein Motto für dieses Jahr: Mehr Leichtigkeit!

Um die Jahreswende entwickle ich ja immer ein Motto für das neue Jahr – also ich suche nache einem Motiv, dass mich leiten und mir Orientierung geben soll, damit das Jahr auch ein gutes und erfüllendes Jahr wird. In diesem Jahr heißt mein Motto: „Weniger Anstrengung – mehr Leichtigkeit!“ Ich muss selber schmunzeln, wenn ich das lese…das klingt immer so leicht mit der Leichtigkeit Ist es aber nicht – zumindest mir ist es im letzten Jahr schwer gefallen. Wenn ich zurück blicke, sehe ich ein sehr erfolgreiches Jahr als Unternehmerin: tolle Themen, viele neue Kunden, gute Aufträge. Insofern war das Jahr gut und erfüllend. Ich spüre aber auch große Anstrengung und einen hohen Kraftaufwand und frage  mich, wieviel Anstrengung ist gut und produktiv und wann wird es zuviel? Wie kann es mir gelingen, gute Arbeit zu machen und gleichzeitig in Balance zu bleiben, in meiner Kraft zu bleiben…und zwar langfristig?! mehr

Sorgen….

Du kannst nicht verhindern,
dass die Vögel der Besorgnis über Deinen Kopf fliegen,
aber Du kannst verhindern,
dass sie sich in Deinem Kopf ein Nest bauen.

Chinesische Weisheit

Auf den Körper hören…

Im Alltag sind wir meistens mit dem Kopf beschäftigt, wir denken, planen, arbeiten. Der Körper spielt dabei keine große Rolle, er soll funktionieren und am besten auch noch gut aussehen.  Dabei ist der Körper viel weiser als wir denken :)

Der Körper spiegelt die Emotionen, Gedanken und Stimmungen. Und er  ist viel schneller als der Kopf, der Körper hat schon reagiert, bevor der Kopf einen Gedanken auch nur formuliert hat. Deshalb ist eine bewusste Beobachtung der Körperempfindungen z.B. in kritischen Situationen sehr hilfreich. Bei zunehmender Sensibilisierung für körperliche Empfindungen können diese als Frühwarnsignale zur Selbstregulation genutzt werden.

Der Bodyscan ist eine grundlegende Achtsamkeitsübung. Dabei geht man mit seiner Aufmerksamkeit Stück für Stück durch den Körper und nimmt alle auftauchenden Empfindungen wahr. Das tut man, ohne etwas dabei erreichen zu müssen – der Bodyscan ist keine Entspannungsübung, sondern eine Hinguck-Übung. Einfach nur wohlwollend wahrnehmen, was ist.

Und so geht die Übung: mehr

Achtsamkeit üben!

Ich möchte Ihnen heute eine einfache und wirkungsvolle Übung vorstellen, die hilft innezuhalten, nach innen zu hören und die eigene Achtsamkeit zu stärken. Nehmen Sie sich 10 Minuten Zeit und probieren Sie es aus!

Kurze Sitzmeditation mit Lenkung der Aufmerksamkeit auf den Atem

Setzen Sie sich entspannt und aufrecht auf einen Stuhl oder ein Sitzkissen. Schließen Sie die Augen und nehmen Ihren Körper wahr, wie er hier sitzt . Nehmen Sie Ihre augenblickliche innere Stimmung wahr und Ihre Gedanken, die gerade aufkommen. Werden Sie sich dann bewusst, dass Ihr Körper atmet.

Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Ihren Atem. Spüren Sie wie Ihr Körper atmet – beobachten Sie das Einatmen und das Ausatmen – ohne irgendetwas am Atem verändern zu wollen. Lassen Sie den Atem so fließen wie er gerade fließt. mehr

Immer mehr Stress!

Die Bewältigung von Stress ist ein zunehmend wichtiges Thema. Laut einer 2011 von der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz durchgeführten Studie sind mehr als ein Viertel (28 %) der Arbeitnehmer in der EU von arbeitsbedingtem Stress betroffen. Seit 1994 stieg laut der AOK-Studie 2012 die Zahl psychischer Erkrankungen um 120%.

Stress hat aber nicht nur Auswirkungen auf die Gesundheit und das persönliche Wohlbefinden, sondern beeinflusst auch die Produktivität, die Kommunikation und das soziale Miteinander in Unternehmen und kann somit einen reibungslosen Ablauf der Arbeitsprozesse behindern. mehr

Multi-Tasking? Single-Tasking!

Lange Zeit war man überzeugt, dass Multitasking eine ganz besondere Methode oder Fähigkeit ist, die es einem ermöglicht, besonders effizient, schnell und vor allem produktiv zu sein. Wer Multitasking kann, schafft in kurzer Zeit unheimlich viel weg. Diese Fähigkeit schrieb oder schreibt man besonders den Frauen zu.

Seit einigen Jahren sieht man das Phänomen Multitasking jedoch eher kritisch. Forschungen bestätigen, dass das Gehirn für die parallele Erledigung von verschiedenen Aufgaben nicht besonders gut geeignet ist. Test haben ergeben, dass die Leistungseinbußen des Gehirns umso größer sind, je mehr Aufgaben zu erledigen sind und je komplexer diese sind. Die Reaktionszeit wird länger und die Fehlerquote steigt. Dies gilt besonders dann, wenn bei der Erledigung der Aufgaben Entscheidungen getroffen werden müssen. Bei der Informationsverarbeitung im Gehirn entsteht dann ein Engpass, ein sog. Flaschenhals. Das kann Leistungseinbußen von bis zu 40% bedeuten (Forschungen an der RWTH Aachen). mehr

Raus aus dem Kopf!

Der Geist ist wie ein wilder Affe, der in den Bäumen umherspringt sagen alte buddhistische Meister. Das haben die meisten von Ihnen wahrscheinlich schon des öfteren bemerkt….vor allem, wenn man zur Ruhe kommen will.

Sie kennen das vielleicht. Sie liegen auf einer Wiese …oder noch besser, auf einer Hängematte und wollen einfach mal total den Augenblick genießen – die Sonne, die Luft, den schönen Blick. Das gelingt Ihnen auch für eine gewisse Zeit, aber dann fällt Ihnen plötzlich eine Geschichte ein, die Sie belastet, eine Auseinandersetzung mit einem Freund zum Beispiel. Ganz schnell taucht die ganze Geschichte sehr lebendig vor Ihren Augen auf : mehr

Ich habe keine Zeit!

Neulich sagte eine Kundin zu mir: „Ich habe keine Zeit, mich auszuruhen!“ Ihre To-do-Liste im Job und auch im Privatleben sei so voll, dass tatsächlich keine Lücke für „müßiges auf dem Sofa sitzen“ übrig bliebe. Im Job jage ein Termin den nächsten – Besprechungen, Kundentermine, Projektdruck. Und zu Hause warte der Haushalt, die Kinder, Schulveranstaltungen, Arzttermine oder Behördengänge…die Liste sei eben lang.

Sie fühlte sich eigentlich immer unter Zeitdruck und hatte die Idee, dass Sie noch effizienter und schneller werden müsse, damit sie alles besser unter einen Hut bekäme.

Aber was bedeutet das? Muss man sich tatsächlich noch besser organisieren, damit man alles und noch mehr erledigt bekommt? mehr