Ziel der systemischen Beratung ist es, Lern- und Erneuerungsprozesse zu initiieren und zu begleiten, um Einzelpersonen und Organisationen nachhaltig erfolgreicher, effizienter und zufriedener zu machen. Der systemischen Arbeit liegen unter anderem folgende Sichtweisen zugrunde:

360 Grad im Blick Die systemische Sicht betrachtet nicht nur individuelle Persönlichkeitsmerkmale, Eigenschaften oder Handlungen einer einzelnen Person, sondern hat auch Augenmerk auf den Kontext und die Situation, in dem sie sich bewegt.

Die Weichen neu stellen Es gilt, Beziehungs-, Kommunikations- und Interaktionsmuster mit den anderen Beteiligten des Systems aufzudecken. Erst eine Veränderung des Gefüges schafft die Basis für nachhaltige positive Entwicklung.

Es gibt kein richtig oder falsch Das Systemverständnis geht davon aus, dass es keine objektive Wirklichkeit gibt, sondern lediglich Wirklichkeitskonstruktionen eines jeden Einzelnen. Jede Sichtweise hat ihre Berechtigung und findet im Beratungsprozess ihren Raum.

Wo steckt die Chance? Die Potenziale und Fähigkeiten eines Menschen stehen im Mittelpunkt, nicht seine Defizite. Was läuft gut? Wo gibt es Erfolge? Wie könnte die Zukunft aussehen? Diese Haltung eröffnet Chancen, so verlässt man eingefahrene Denkschienen.

Widersprüche sind normal Die systemische Sicht respektiert Komplexität, Dynamik, Widersprüche und Konflikte. Organisationen funktionieren nicht wie triviale Maschinen. Sie führen ein mehr oder weniger unabhängiges Eigenleben und sind daher weder direkt beeinflussbar noch vollständig durchschaubar.